Was ist Urban Exploring oder Was macht spreeufer.com ?

Unter Urban Exploring bzw. Urban Exploration versteht man das Vordringen, das Durchstöbern und das Erforschen seiner städtischen Umgebung. Besucht werden vor allem, zwar von Menschenhand geschaffene, aber mittlerweile verlassene Orte.

Dies können ehemalige

  • Lager- oder Produktionshallen,
  • allgemeine Gewerbeflächen,
  • Militäranlagen,
  • Grundstücke oder Infrastrukturen jeglicher Art,
  • Wohnhäuser,
  • Kirchen, oder auch
  • ehemalige Krankenhäuser sein.

Viele Orte wurden im Laufe der Zeit von Verfall heimgesucht. Mal mehr, mal weniger. Alle Orte haben etwas gemeinsam: dass Sie von der Natur zurückerobert werden und dass sie ab und an Besuch bekommen; von Menschen jeglicher Art oder von Tieren und Insekten, die dort heimisch werden.

Wie entsteht spreeufer.com ?

Die Touren wurden in gemeinsamer Mission von Maik und Karsten durchgeführt. Meistens herrscht blanker Sonnenschein, wenn man mit dem Rad, dem mitunter noch unbekanntem Ziel, entgegen rückt. Jeder trägt seinen ganz individuellen Anteil an Ideen, dem Durchdringen von Grenzen und dem Zustandekommen von Fotos, dieser Seite bei.

Was ist das für ein Gefühl ?

Der Grund, weshalb wir diese Orte aufsuchen und bildlich festhalten, ist die verborgene Schönheit, die mit dem Verfall einhergeht. Aber auch die Faszination für Orte, welche einst von Menschen gebaut und genutzt wurden und nun sich selbst und der Natur überlassen sind. Oft ist es auch einfach nur ein schönes Gefühl, wenn man sich in einem wahrhaftigen Stillleben befindet und die dort herrschende Ruhe genießen kann.

Wenn man sich in diversen Gebäuden befindet und man weiß, es gibt quasi nur einen einzigen Ausgang, der sich irgendwo hintenuntenhinten befindet, kann das manchmal auch ziemlich aufregend sein. Man ist dann wieder Kind und will die Welt entdecken. Eigentlich weiß man auch nie genau, was sich hinter der nächsten Wand, im nächsten Raum oder im Keller für Überraschungen auf einen warten.

Es könnten auch Leute in dem Gebäude wohnen, die sich einen vorübergehenden Schlafplatz eingerichtet haben. Wände, Böden oder Dächer können manchmal so marode oder verdreckt sein, dass man sie, aus Sicherheitsgründen, besser nicht betritt!

Aber wenn man dann erst mit herrlichen Aussichten, prächtigen Hallen oder mit üppig zugewucherten Innenhöfen belohnt wird, oder über diverse Berliner Dächer im Sonnenschein trabt, wird ganz schnell klar, der Trip hat sich gelohnt.

Welche Regeln immer beachtet werden !

Bei keinen Touren wurde jemals etwas zerstört oder irgendwo gewaltsam eingedrungen. Sämtliche Zugänge waren entweder unverschlossen oder wurden bereits, vor unserem Eintreffen, von Unbekannten geschaffen. Alle besuchten Orte waren weder bewohnt, noch wurden sie gewerblich oder in anderer Art genutzt.

Darüber hinaus möchten wir betonen, dass wir keine Infos über die hier gezeigten Locations weitergeben – ohne Ausnahme! Dies hängt unter anderem damit zusammen, da wir immer häufiger auf Locations stoßen, welche sinnlosem Vandalismus zum Opfer fielen. Vielen Dank für das Verständnis.